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May 12 2015

Carpe nieschem – Nutze die Nische

Nischen-Netzwerke mit klarem Fokus auf eine Zielgruppe und ein Contentformat gewinnen an Bedeutung und erreichen für Unternehmen relevante Reichweiten.

It’s dead to us. Facebook is something we all got in middle school because it was cool but now is seen as an awkward family dinner party we can’t really leave.“ – so sieht es zumindest der 19-jährige US Student Andrew Watts. Zu Beginn des neuen Jahres sorgte sein Artikel über Social Media aus der Sicht eines Teenagers im Netz für Diskussionen. Watts erklärt uns darin nicht nur, dass kein Teenager mehr Facebook nutzt, sondern auch welche Kanäle stattdessen hip sind, nämlich die üblichen Verdächtigen: Instagram, Snapchat oder tumblr.

Das allein lässt Unternehmen noch nicht aufhorchen. Facebook ist trotz allem noch lange nicht „tot“. Doch die Relevanz von kleineren Nischennetzwerken sollte spätestens 2015 kein Social Media Marketer mehr unterschätzen. Nicht nur Teenager, sondern auch andere relevante Zielgruppen sind auf der Suche nach Alternativen zu Facebook. Und auch die Zahlen bestätigen das: so stieg allein bei tumblr die Zahl der aktiven Nutzer in den letzten 6 Monaten um 120%. Auch andere Soziale Netzwerke wie Pinterest mit 111% Nutzersteigerung, Instagram mit 64% und Snapchat mit 56% Zuwachs an aktiven Usern profitieren von diesem Trend.

Die Flucht ins Private

Einer der Gründe, warum sich Social Media Nutzer neben Facebook eine neue Spielwiese suchen, ist der Wunsch nach mehr Privatsphäre, weniger Werbung und mehr relevantem Content ohne überflutet zu werden. Genau dieser Bedarf war die Markteröffnung für Ello. Das Netzwerk inszeniert sich als Antithese zu Facebook: Werbefreiheit, Sicherheit der Daten und das ansprechende Design locken auch viele neugierige Social Media Kenner. Doch noch ist unklar, wie sich das Netzwerk entwickelt.

P2P Netzwerke wie Whatsapp oder Snapchat bieten scheinbar sichere Refugien für die Kommunikation innerhalb des Freundeskreises. P2P Netzwerke bleiben für Markenkommunikation nach wie vor ein Rätsel, entscheidet doch allein der User, wen er in den elitären Kreis der Whatsapp oder Snapchat Kontakte aufnimmt.

Anonymität garantiert auch das Netzwerk tumblr, in dem keine Klarnamen benutzt werden und je nach Belieben gebloggt oder nur beobachtet werden kann.

Fragmentierung von Zielgruppe und Formaten

Mit der Vielzahl an Sozialen Netzwerken, die an Relevanz gewinnen, verteilen sich bestimmte Zielgruppen auf ihr bevorzugtes Netzwerk. Jeder weiß: Snapchat ist für pubertierende Schüler, Pinterest für junge, kreative Frauen, Instagram für lifestyleaffine Mittzwanziger und Twitter für Leute, die „was mit Medien machen“. Auch beim Content wird genau unterschieden, was auf welchem Kanal geteilt wird. Schräge Snaps gibt es für die engen Freunde, aufgehübschte Fotos mit Filtern für die gesamte Instagram Community.

Konsequenzen für Unternehmen

Unternehmen müssen in einem ersten Schritt genau wissen, wen sie auf den sozialen Netzwerken erreichen wollen. Ein Beispiel dafür, wie man tumblr gut nutzen kann, zeigt Dell. Auf der tumblr Page Tough enough richtet sich Dell an IT Spezialisten und teilt mit ihnen die besten DAU Erlebnisse (DAU steht hier für Dümmster anzunehmender User). Der Grund warum tumblr als Plattform genutzt wird und nicht etwa eine Microsite, ist einerseits, dass die Inhalte auf tumblr einfach geshared werden können. Außerdem spielt auch die anonyme Umgebung von tumblr eine entscheidende Rolle. Auch die US Fastfoodmarke Taco Bell hat das Potenzial von Nischennetzwerken schnell erkannt und kommuniziert schon seit 2013 mit seinen Fans auf Snapchat. Mittlerweile erhalten ca. 200 000 Millenials die Snaps von Tace Bell und schauen sie sich auch zu 90% an. Für die Marke ist vor allem das hohe Engagement der Snapchat Nutzer ein Grund dort präsent zu sein.

Den adäquaten Kanal finden

Generell hängt die Relevanz eines Netzwerks nicht nur von den Nutzerzahlen ab, sondern vor allem von der Zielgruppe, die einen bestimmten Kanal nutzt. So kann zum Beispiel Snapchat durchaus der richtige Kanal sein, um seine Brand Message unter Teenagern zu verbreiten. Obwohl die Nutzerzahlen für die Deutschland erst bei 2,5 Millionen liegen.

Der Trend der Focused Networks ist nicht neu. Doch 2015 ist es für Unternehmen an der Zeit neue Wege zu gehen. Nicht nur auf Facebook zu setzen, sondern mit neuen Kanälen und Contentformaten zu experimentieren. Der Wandel erfordert es, dass Unternehmen ihre Onlinepräsenz in Hinblick auf eine markenadäquate Kanalstrategie sowie eine medienadäquate Implementierung überprüfen. Innovative Marken müssen besonders schnell reagieren können, um als Pioniere auf neuartigen Plattformen aufspringen zu können.

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April 17 2015

January 15 2015

Digital Trends 2015

Was bewegt die digitale Kommunikation von Consumer- & Retail-Brands 2015?
Das sind unsere drei wichtigsten Antworten:

Point of Networked Sale

Die zunehmende Verbreitung von NFC und Bluetooth Low Energy (BLE) in mobilen Endgeräten ermöglicht einen interaktiven Einkauf, bei dem Shops mit der digitalen Welt verschmelzen.

TRENDS2015_1

Focused Networks

Nischen-Netzwerke mit klarem Fokus auf eine Zielgruppe und ein Contentformat gewinnen an Bedeutung und erreichen für Unternehmen relevante Reichweiten.

TRENDS2015_2

Illustrative Design

Webdesign wird 2015 noch greifbarer und individueller. Durch die Verwendung von Layering und subtilen Animationen verhalten sich die Elemente einer Website wie in der Realität und werden dadurch intuitiv nutzbar.

TRENDS2015_3

Die digitalen Trends 2015 als PDF Download

Die digitalen Trends 2015

 

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December 11 2014

FB@Work: Facebook will ins Büro

Facebook wirft ein weiteres mal seine Marktmacht ins Spiel, um bestehende Services zu übernehmen. Ihr nächstes Produkt visiert LinkedIn, Xing und Microsofts Yammer an.

Nachdem Facebook die Freizeit vieler Menschen erobert hat, visiert es jetzt auch die Geschäftszeiten an, berichtet die Financial Times. Damit versucht der kalifornische Konzern mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Jeder Vierte ist während der Arbeit auf Facebook. Doch da Chefs dabei einen Verlust an Produktivität fürchten, haben zum Beispiel mehr als die Hälfte aller amerikanischen Firmen den Zugang zum Sozialen Netzwerk gesperrt.

Angriff auf etablierte Karrierenetzwerk

„Facebook at Work“ soll das ändern. Mit einem Geschäftskonto neben dem privaten Profil will FB interne Firmenkommunikation und Vernetzung abdecken. Berufliche Kontakte sammeln, die Arbeitsskizzen weiterschicken, das soll mit FB@Work passieren. Damit versucht sich Facebook am Geschäftsfeld von LinkedIn ( 300 Millionen Menschen in mehr als 200 Ländern) oder im deutschsprachigen Raum von Xing (14 Millionen Menschen). FB@Work würde zwar Nutzern helfen, private Inhalte von geschäftlichen zu trennen, aber was macht es besser als die bestehenden Services? Der Mehrwert von FB@W sind Collaboration Tools, die IBM Connections, Jive oder Google Drive Konkurrenz machen soll. Das heißt mit Kollegen chatten und gemeinsam Dokumente bearbeiten.

Fazit

Um das neue Produkt zu etablieren, muss Facebook erst das Vertrauen der Unternehmen gewinnen. Denn um sensible Dokumente auf Facebook zu bearbeiten und speichern, muss jeder Zweifel an Datenschutz Schwierigkeiten beseitigt sein. So herausfordernd diese Mission auch wird, für Unternehmen birgt FB@Work die Chance dezentrale Arbeitsflüsse zu vereinfachen und besser zu vernetzen.

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All I want for Christmas is views

Was es einer britischen Kaufhaus Kette gebracht hat, ihre Weihnachtskampagne erstmals vor der TV-Premiere auf Facebook zu verbreiten.

Ab Anfang November bringen die britischen Retailer ihre Kunden mit aufwendigen Kampagnen in Weihnachtsstimmung. Mit der rührenden Geschichte rund um den Pinguin Monty, hat die Kaufhaus-Kette John Lewis bereits jetzt das vorweihnachtliche Rennen gewonnen. Beinahe 19 Millionen Views auf YouTube und über 6 Millionen Views auf Facebook zeigen, dass Monty die Herzen der Briten im Sturm erobert hat. Damit haben John Lewis sogar die 13 Millionen Views der Vorjahres-Kampagne übertroffen. Interessant ist dabei vor allem, welche Rolle die Verbreitung auf den Social Media Kanälen spielt.

Facebook Videos vs. Youtube

Zum ersten Mal wurde das Weihnachtsvideo heuer 36 Stunden bevor es im TV seine Premiere feiert, auf den Social Media Kanälen von John Lewis vorgestellt. Das Video wurde nicht, wie sonst üblich, über einen YouTube Link auf Facebook gepostet, sondern direkt auf Facebook eingebunden. Bereits in den ersten 24 Stunden wird auch klar, warum: 76,9% der Shares des Videos kommen von Facebook und nur 23,1% von YouTube. Facebook Videos werden vom Facebook Algorithmus sehr hoch gerankt und werden durch das Autoplay Feature automatisch im News Feed abgespielt. Dadurch werden noch mehr Views generiert als bei einem eingebetteten YouTube Video. Das haben auch andere Marken bereits erkannt. So sagt eine Studie von Socialbakers voraus, dass noch 2014 mehr Videos direkt auf Facebook gepostet werden könnten als auf Youtube. Auch der Anteil der Interaktionen ist mit 65% für Facebook höher als der für Youtube (20%). In Zukunft könnte Facebook bei Video Content also öfter den Vorzug vor YouTube erhalten. Oder um es mit den Worten von Mark Zuckerberg persönlich zu sagen: “Five years ago, Facebook primarily consisted of text but if you fast forward five years, it’s probably going to be mostly video.”

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November 12 2014

October 09 2014

September 04 2014

August 29 2014

July 22 2014

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July 01 2014

June 03 2014

May 06 2014

April 02 2014

Reposted byZombieGigolo ZombieGigolo

March 17 2014

March 06 2014

March 03 2014

February 25 2014

February 18 2014

Tags: Insights
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