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January 24 2012
BeWErBungen
Ein chronologischer Lebenslauf, ein Motivationsschreiben, ein nettes Foto und dann abwarten. Im Social Web zeigt sich immer deutlicher, dass Jobsuche auch anders geht. Jobs werden in kurzen Postings via Facebook, Twitter und co. ausgeschrieben und genau so kurz und knackig beantwortet. Unternehmen und Jobsuchende wachsen näher zusammen, finden und vernetzen sich. Diesen Trend belegen aktuelle Zahlen aus den USA.

Abseits der Theorie und Statistik, wird in der Praxis das Social Web meist nur passiv fürs Recruiting genutzt. Konkreter: Unternehmen recherchieren Party-Fotos, Alkoholexzesse und kommunikative Fehltritte im Online-Leben ihrer Bewerber. Klar ist jedoch Unternehmen müssen sich aktiv in Social Networks engagieren, um das Potenzial des Social Recruitings auszuschöpfen. Sie müssen das Social Web ernst nehmen. Jobsuchende tun das schon seit langem.
Zunächst gilt es Dialog über das Unternehmen anzuregen und zu motivieren.
Jobausschreibungen dürfen, egal in welcher Community, auf keinen Fall zu sehr ins Detail gehen. Teaser, die Lust auf den zu bewerbenden Job machen, werden gepostet, Bewerbungsbedingungen und Modalitäten werden verlinkt. Darauf muss der Dialog mit Interessenten oder Bewerbern folgen. So bekommt man schon vor einem persönlichen Bewerbungsgespräch ein umfassendes Bild von potenziellen neuen Mitarbeitern.
In der Regel zeigt sich spätestens bei genauerer Recherche, welche Personal Brands zur eigenen Corporate Brand passen. Wichtig ist, dass man als Unternehmen zum einen nie das Auge für einzigartige und kreative Ideen verliert und zum anderen stets den direkten Kontakt zu seinen Bewerbern hält.
January 12 2012
Microsoft Mitarbeiter stellen neues Büro vor
Zu Beginn des Jahres haben sich die MitarbeiterInnen unseres Kunden Microsoft Österreich zu Wort gemeldet und erzählen von den ersten Wochen im neuen Büro.
Die neuen Büroräume vereinen das Konzept People, Places, Technology - das zeigt sich vor allem in der Vielzahl der Meetingmöglichkeiten. Dem Umbau hat Bene mit einer Trendstudie begleitet.
Die Maxime "My office is where I am" haben wir auch in einem zweiten Video für Microsoft veranschaulicht.
January 03 2012
Hollywood goes mobile
Ausgefeilte neue Technologien, die sich in kleinen Smartphones wiederfinden, setzen sich langsam auch in der Filmindustrie durch. Zum ersten Mal wurde mit "Olive" nun ein in Spielfilmlänge produziertes kleines Kunstwerk präsentiert, welches ausschließlich mit einem Nokia N8 gefilmt wurde.
Die außergewöhnliche Bildqualität lässt sich zwar durch ein paar kleinere Spielereien mit Linsen und Filtern erklären, dennoch eröffnet sich durch die Kamera im Handy eine Vielfalt ungeahnter neuer Möglichkeiten. Insbesondere für ambitionierte für Filmemacher, die über kleinere Budgets verfügen - hielten sich doch die Kosten für die Arbeit an "Olive" mit 500.000 Dollar in überschaubarem Rahmen.
Sehr gute Einblicke in die Dreharbeiten gibt auch der kurze behind the scenes Clip.
Eines steht auf jeden Fall fest, Handys und Kompaktkameras spielen ab sofort in der Oberliga mit, es kommen aufregende Zeiten auf uns zu ;)
Link zur offiziellen Page: Olive - The Movie
December 22 2011
December 21 2011
Online vs. Offline
Die Offlinewelt ist Quelle und Inspiration für die Onlinewelt. Man könnte auch sagen, Online kopiert von Offline. Die letzte Instanz ist und bleibt immer noch die Realität. Gott sei Dank.
Aber dennoch ist paradoxerweise ihre Gewichtung nicht annähernd so groß wie die der Onlinewelt. Dies liegt vermutlich zum einen daran, dass die Onlinewelt alles speichert und meist auch noch chronologisch ordnet. Was offline also erlebt wurde sollte am besten sofort online berichtet werden. Doch die Entwicklung geht dahin, dass keine Zeit mehr zum Kopieren bleibt.
Ein Informationsüberfluss macht Statusmeldungen, die bis auf ein paar Minuten nicht aktuell sind wertlos. Das Erfahrene muss zeitgleich in beiden Welten erlebbar sein und diese verbinden.
In Echtzeit mit einer Masse von Freunden Erlebnisse zu teilen ist das wahre Potential von sozialen Applikationen wie Facebook, Twitter und vor allem Foursquare. Trotz mobiler Versionen diverser Dienste war Kommunikation in Echtzeit nie wirklich möglich.
RFId sharing your offline experience

RFID (Radio Frequency Identification) ist eine einfache Möglichkeit seine offline Erfahrungen zu teilen. In der Regel werden dabei Check-in Stationen aufgebaut, die dem User mittels RFID Chip erlauben, einfache Interaktionen mit einem Social Network vorzunehmen.
Die Besonderheit liegt dabei in einer unscheinbaren Kleinigkeit: Statt das Smartphone zu benutzen und sich einzuloggen, muss lediglich mit einem Armband (häufigste Verwendung von RFID Chips) die Check-In Station berührt werden.
uP Orientierung für das eigene leben
Es geht aber auch noch einen Schritt weiter: UP ist ein Armband, welches in Zusammenspiel mit einer iPhone App den gesamten Alltag seines Trägers überwacht.

Dabei werden vor allem essentielle Dinge, wie Anzahl der Schlafstunden, Sitz- und Essgewohnheiten analysiert und Optimierungsvorschläge gegeben.
Wir befinden uns also auf der sicheren Seite, wenn wir uns geistig darauf vorbereiten, dass die Offlinewelt mit der Onlinewelt gänzlich zu einer Realität verschmilzt. Dies könnte auch dazu führen, dass unkomplizierte Emotionen wie Freude in Echtzeit zu Daten verarbeitet werden könnten.
December 20 2011
Mein vi knallgrau Rückblick 2011
23000km gereist
1340km mit dem Rad in die Arbeit gefahren
175 gemeinsame Mittagessen
25 45 wunderbare Kollegen
41 Wochen bei vi knallgrau
35 Wochen arbeitend
34 beendete Projekte
23 Tage für mein größtes Projekt (Tatort Thalia)
13 Kunden
7 Teamkollegen/Freunde
5kg Erdäpfel am Stück geschält
4 awesome Teamabende
4 Mal für den @knalltopf gekocht und öfters heulend helfend (Zwiebeln!)
3 tolle Firmenreisen (Mailand, Südkorea, Freiburg)
3 Mal Sektkorken schießen
3 Trendletterartikel verfasst
2 Zeitungsartikel (W&V 49/2011, Wr. Wirtschaft)
1 Präsentationsworkshop
1 HTML5 W3C Gaming Kurs
1 geniale #knallxmas Weihnachtsfeier mit spannender Taxiheimfahrt...
0 Tage krank
∞ viele Erinnerungen und sehr viel Spaß!
Dabei hat alles ganz unscheinbar mit 2 Tweets von @morgenstille im Dezember 2010 begonnen, ob ich denn nicht Lust hätte auf ein informelles Kennenlern-Gespräch vorbeizukommen... Der Rest ist knallgrau.
Ich hoffe es geht 2012 mindestens so rasant voran, und wünsche bis dahin frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!
December 19 2011
December 12 2011
Facebooks WunderwADffe
"How do you reach more people and still build authentic relationships? Diese Frage stellt sich wohl jedes Unternehmen, das auf Facebook aktiv ist. Die Antwort scheint klar zu sein und lässt sich in einem Begriff zusammenfassen: Facebook-Advertisements, kurz: Ads.
Die Statistik gibt dem Zuckerberg-Netzwerk recht: Laut aktuellen Studien nutzen 66% der amerikanischen Unternehmen auf Facebook bezahlten Content. Und Facebook rechnet mit durchschnittlich vier Milliarden US-Dollar durch Ads 2011.Zum besseren Verständnis: Facebook-Ads sind Werbeanzeigen, die speziell auf vorher definierte Zielgruppen zugeschnitten sind. Angezeigt werden sie für ausgewählte User innerhalb der Zielgruppe.
Das Angebot ist groß: 16 unterschiedliche Ad-Formen stehen derzeit zur Auswahl. Unterschieden wird zwischen Premium- und Standard-Ads:
Premium-Ads werden im Voraus bezahlt. Dafür garantiert Facebook eine bestimmte Impression-Reichweite. Standard-Ads werden pro Klick bezahlt. Daraus ergibt sich ein Verhältnis, mit dem man den Erfolg geschalteter Ads messen kann, die Costs per Fan. In der Praxis variieren diese Preise von Fall zu Fall stark.
Als vielversprechende Alternative zu simplen Like-Ads gibt es Sponsored Stories, die potenziellen Fans zeigen, dass ihren Freunden der beworbene Content gefällt.
Fest steht, dass Facebook-Ads alleine nicht den Erfolg einer Fanpage ausmachen: Sie sind eine wichtige Unterstützung für Kampagnen im Rahmen von fundiertem Content- und Communitymanagement. Und: Unternehmen müssen sich die Frage stellen, wozu sie Ads brauchen: Wollen sie neue Fans gewinnen, die Interaktion einer Community ankurbeln, Aufmerksamkeit generieren oder Verkaufszahlen steigern?
December 05 2011
Grau hat einen Knall
Henric Wietheger hat im Rahmen seines Praktikums einen sehr hübschen Clip zum Thema knallgrau gestaltet. Jetzt müssen wir ihn nur noch überreden, das Studium zu schmeißen und fix bei uns zu bleiben ;)
Musikcredit: Jason Ajemian and the Highlifes - Monsters (freemusicarchive.org)
December 02 2011
YouTube mit neuem Design
YouTube startet das schrittweise Rollout eines neuen Designs: aus weiß wird grau, aus blau wird schwarz.
Das neue Design wird schon heiß diskutiert und mit Interpretationen wird auch nicht gespart.
Für unsere Kunden und uns wird es dann interessanter, wenn auch alle Formen von Brand Channels (vgl Opel, Allianz, MAN, etc) in das neue Design überführt werden.
Hinweis: das Video oben zeigt das neue Design erst ganz am Ende, davor wurde - warum auch immer - anhand einer spielerisch simplifizierten Oberfläche erklärt.
December 01 2011
Folgt mir! Wählt mich!
und ihren Social Media Zugängen weltweit.

USA
Vorzeigebeispiel weltweit ist US-Präsident Barack Obama. Der nutzte schon 2008 Social Media für seine Kampagne. Dabei hat er verstanden, dass Mehrwertinformation die Community anlockt und bindet: Sein Vize wurde zuerst der Community angekündigt.
Heute nutzt Obamas Team bestehende Kanäle stets für seine Agenden, wie
zuletzt um Dont ask, dont tell aufzuheben. Auch was Trends betrifft sind
sie voran: Das Newcomer-Network Tumblr wird schon für die Kampagne
2012 genutzt.
Vereinigtes Königreich
Premier Minister David Cameron ist auf Twitter und Facebook vertreten, abernicht so erfolgreich wie sein amerikanisches Pendant, was wohl auch am
fehlenden Dialog liegt.
Nett finde ich, dass sogar die Queen mittlerweile auf Facebook, Twitter,
YouTube und Flickr ist und über offizielle Anlässe berichtet.
Deutschland
Zwar nutzt Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht selbst die Möglichkeiten
von Social Media, dafür ihr Regierungssprecher: Steffen Seibert twittert sehr aktuell von Geschehnissen und beantwortet Fragen prompt.
(Die Grafik rechts zeigt die Facebook-Fans (F) und Twitter-Follower (T) der einzelnen Politiker)
Österreich
Seit Oktober ist auch Bundeskanzler Werner Faymann auf Facebook. Doch
hierzulande wird kein Wert auf Dialog gelegt: Die Wall ist gesperrt, auf User-Kommentare wird nicht reagiert, von Mehrwert-Postings keine Spur und
einige Fans scheinen Fakes zu sein.
Wem das nicht reicht, empfehle ich den Satireaccount @WernerFailmann, wo
Tweets wie So. Volksbegehren endlich vorüber. Endlich geht es nicht mehr um
Inhalte. Sondern um die Menschen. auf von der Politik genervte User warten.
Unser Fazit
Wenn Politiker wirklichen Dialog wollen und das Engagement auch nach dem
Wahlkampf mit relevantem Content aufrechterhalten wird, gibt es viele Möglichkeiten zur sinnvollen Nutzung.
Und: Wir blicken schon jetzt gespannt über den Ozean, welche neuen Maßstäbe
und Ansätze die Kampagne Obama 2.0 diesmal bringen wird.
November 24 2011
November 15 2011
Social Network for Churches
Kirche und Social Web, das klingt für viele Ohren im ersten Moment wie ein Paradoxon. Dass dem nicht so ist, zeigen Facebook Pages wie JesusDaily oder TheBible. Sie stellen mit ihren Interaktionen Seiten wie Justin Bieber oder FC Barcelona in den Schatten und führen den weltweiten Interaktivitätsindex an. Gleich vier Pages mit Glaubensbezug finden sich unter den Top 10. Insgesamt sind mehr als 43 Millionen Facebook Nutzer derzeit Fans von mindestens einer Page der Kategorie Religion.
Auch bei Twitter ziehen Glaubensinhalte besonders. Claire Diaz Ortiz, Head of Social Innovation bei Twitter meint: The kind of content that religious users and influencers are creating is really incredible, und ergänzt "More than 40 percent of the top global religious leaders are on Twitter, including @DalaiLama and the Pope, who sent his first Tweet from @news_va_en in June."
In Ländern wie USA oder Brasilien schon lange ein Thema, beschäftigen sich auch im deutschsprachigen Raum immer mehr Experten und Kirchenleute damit, wie Social Media mit Glaubensthemen zusammenpasst und wie die neuen Medien genutzt werden können. Barcamps wie Kirche 2.0, an dem ich Anfang November teil nahm, werden immer etablierter.
Perfect Match
Dabei setzt sich immer stärker die Erkenntnis durch, dass Kirche und das Web 2.0 eigentlich ein Perfect Match sind, denn schließlich ist Religion inhärent social. Jahrhunderte lang war die Kirche neben Stammtischen und ähnlichem einer der zentralen Orte Beziehungen zu pflegen.
Moderne Kirchen etwa in den USA nutzen dies im Social Web bereits äußerst erfolgreich. Megachurches wie Northpoint, Elevation Church oder Willow Creek erweitern ihre Church Community digital, von Facebook Pages über Twitter Accounts und Blogs, bis Predigten zum downloaden in iTunes und ansehen auf YouTube.
Selbst eigene Christian Social Networks sind am boomen. Neben schon lange bestehenden Angeboten wie GodTube erfreuen sich auch cross.tv oder tableproject.com großer Beliebtheit. Und Apps mit religiösem Bezug erobern die App Stores, von diversen Bible Apps bis zu iRosary und iBlessing.
Wichtig dabei ist die Unterscheidung zwischen Glaube und Religion, also sozusagen institutionalisiertem Glauben. So haben viele erfolgreiche Social Media Angebote nichts mit kirchlichen Institutionen zu tun, sondern beschäftigen sich eigenständig mit Glaubensthemen. Bestes Beispiel ist die bereits erwähnte Nummer 1 Facebook Page in Sachen Interaktivität, JesusDaily. Die Page mit einer Interaktivitätsrate von rund 15% (Vergleich: Starbucks 1,32%) wird von Dr. Aaron Tabor, einem Arzt betrieben und hat keinen Bezug zu einer bestimmten Kirche oder Denomination.
Zugleich ist das Phänomen natürlich auch nicht nur auf den christlichen Glauben beschränkt. Initiativen von Islam, wie muslimsocial.com bis zum Judentum wie ourjewishcommunity.org finden sich im Web. Auch Ökumenische Initiativen haben das Potential des Social Webs erkannt.
Eine Kulturfrage?
Spannend zu beobachten ist, dass gerade im deutschsprachigen Raum deutlich weniger Dynamik in Sachen Glaube und Social Media herrscht als in vielen anderen Regionen der Erde.
Gründe dafür, so waren sich etwa die Teilnehmer am Barcamp in Linz darin einig, gibt es vor allem zwei.
Zum einen herrscht in vielen religiösen Institutionen noch große Skepsis oder ganz einfach Unverständnis hinsichtlich der gerade stattfindenden Medienrevolution. Typischer Satz in diesem Zusammenhang: Naja, wir wolln ja nicht, dass die Leute nachher über die vielleicht schlechte Predigt von unserem Pfarrer diskutieren.
Zum anderen handelt es sich wohl auch um eine Kulturfrage. Während sich US- und Südamerikaner gerne öffentlich über ihren Glauben austauschen, gilt Glaube bei uns viel mehr als Privatsache und wird daher weniger auf sozialen Netzwerken geteilt.
Trotzdem gewinnt auch bei uns die Kirche 2.0 an Fahrt. So hat gerade Saalfelden (Salzburg) die erste App einer österreichischen Pfarre im Apple Store gelaunch, immer mehr Glaubens-Institutionen starten Facebook Gruppen und Pages. Auch innovativere Möglichkeiten wie etwa der Livestream von Gottesdiensten werden immer stärker genutzt.
Community braucht gemeinsame Werte
Natürlich haben Glaubensbezogene Social Media Aktivitäten in der Regel den Nachteil, nicht wie große Unternehmen Nutzer mit Gewinnspielen und Coupons locken zu können. Dafür haben sie aber auch einen entscheidenden Vorteil: Sie organisieren ihre Aktivitäten ganz automatisch um Werte und Überzeugungen, eine Grundlage für erfolgreiches Agieren im Social Web. Genau davon müssen Unternehmen noch lernen, wenn sie in ihren Interaktivitätsraten aufholen möchten.
November 11 2011
November 08 2011
Google+ Pages für Unternehmen sind da
Gestern abend sind sie gelandet: die Google Plus Pages.
Erstes Killer-Feature ist die Integration ist "Direct Connect": Google+ Pages werden in der Google-Suche prominent gefeatured.
Bereits gelaunchte Brand Pages:
Leseempfehlungen:
Why 'Pages' on Google+ Isn't Just Another Facebook
Google introduces Brand Pages by Brians Solis
November 01 2011
One page to rule them all?
Auftritte im Social Web.
"Wieviele Seiten brauchen wir?" Diese und ähnliche Fragen tauchen
immer wieder rund um Facebook auf und sind oft nicht klar und systematisch beantwortbar.
Die ZahlenperspektiveEin erster Blick, auf die Zahlen von Unternehmens-Seiten, wie im Beispiel von Starbucks links, belegt:
Zentrale Seiten haben eine höhere Anzahl von Fans und geringere durchschnittliche Engagements
Differenzierte Seiten haben eine geringere Anzahl von Fans aber höhere
durchschnittliche Engagements
Doch so verführerisch es ist den Zahlen auf den ersten Blick zu vertrauen, halten wir diesen offensichtlichen Zugang nicht für sinnvoll, denn wie auch schon im Blogbeitrag "Ein Königreich für einen Fan" beschrieben geht es bei Kommunikation um mehr.
Unsere Empfehlung

Wir begründen unsere Empfehlungen daher auf 6 Faktoren:
1. Language Unterhält sich die Zielgruppe in der gleichen Sprache?
2. Culture Kann die Zielgruppe auf die gleiche Art und Weise angesprochen werden?
3. Channel Hält sich die Zielgruppe auf den gleichen Kanälen auf?
4. Proximity Gibt es spezielle lokale Bedürfnisse der Zielgruppe?
5. Legal Unterscheiden sich die Märkte rechtlich?
6. Time Haben unterschiedliche Zeitzonen Einfluss auf Reaktionszeiten?
Die folgende Tabelle fasst diese Faktoren zusammen:

Beispiele für Ansätze
Einige Beispiele veranschaulichen unterschiedliche Möglichkeiten für Unternehmen:
Starbucks Multi-Lokal
Eine internationale und ca. 30 lokale Seiten.
Disney Multi-Thematisch
Eine Konzern- und dutzende Filmseiten.
Walmart Hyper-Lokal
Eine internationale und über 3.500 Filial-Seiten.
Magnum Glocal
Eine Seite die sich aber der Sprache der User anpasst.
Nespresso Multi-Lingual
Eine Seite die englisch postet, aber multi-lingual antwortet.
Unser Fazit
Es gibt nicht die eine Lösung für jedes Unternehmen. Was richtig ist, hängt immer vom Kontext und der Marke ab.
Neben eigenen Recherchen lehnt sich dieser Artikel an diese Präsentation an.
October 31 2011
October 20 2011
Bye, bye Ladekabel...
Langsam geht was weiter in Sachen drahtloses Aufladen mobiler Endgeräte. Powermat ist laut einem jüngsten Bericht auf Mashable unter den Vorreitern der sogenannten wireless charging Technologien.
Das Grundprinzip geht auf Erfindungen von Nicola Tesla zurück. Wie Powermat in der Praxis funktioniert zeigt der Clip.
October 12 2011
October 06 2011
Facebook Aktivitätsindex
People talking about this oder User unterhalten sich darüber.
Wir haben uns angesehen was neu ist und was das für Unternehmen bedeutet.
Was ist neu?Die neue Zahl fasst öffentlich für alle sichtbar die Aktivitäten der Nutzer zusammen die in Verbindung mit der Page stehen.
Das ist keine Zusammenfassung der Interaktionen auf der eigenen Fanpage sondern die Aussage wie viele Personen auf Facebook über die Page gesprochen haben.
Mitberechnet werden dabei alle Interaktionen der letzten Woche die vom Nutzer selbst initiiert wurden:
Likes der Page
User-Posts auf die Wall
Likes, Comments, Shares von Posts
Beantwortung von Questions
Eventzusagen
Erwähnungen der Page
Foto-Tags
Check-Ins
Empfehlungen
Was bedeutet das für Unternehmen?
Durch die prominente Platzierung direkt unter der aktuellen Fananzahl erhält diese neue Messgröße auch eine relevante Bedeutung:
Wir werden beobachten, dass nicht mehr nur die Fananzahl im Rampenlicht steht, sondern auch der Aktivitätsindex. Dies kann dazu führen, dass es künftig auch stärker kommuniziertes Ziel sein kann, durch Kampagnen mit den Fans in Interaktion zu treten.
Dadurch wird die Analyse von Mitbewerbern vereinfacht und um eine Komponente ergänzt. Denn so einfach war es noch nie, herauszufinden ob die Inhalte der Konkurrenz auch Aktivität erzeugen.
Seiten werden auch für Fans transparenter. Nun sehen Fans und potenzielle Fans gleich auf der Startseite jeder Page, ob Aktivität stattfindet.
Der Aktivitätsindex hängt nicht zwingend mit der Anzahl der Fans zusammen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass kleinere Seiten aktivere Fans haben, die den Wert heben. (siehe Tabelle unten)

(Quelle: facebook.com)
Unsere Empfehlungen zum aktiven Umgang mit dem Aktivitätsindex
1. Den Aktivitätsindex in das laufende Monitoring miteinzubeziehen und Schlüsse aus den Veränderungen ziehen.
2. Das Verhältnis Fans vs. Aktivität prüfen und gegebenenfalls Ziele adaptieren bzw. Maßnahmen planen.3. In der Konkurrenzanalyse deren Fanzahlen und Aktivitätsindex im Verhältnis zu analysieren um dann Vergleiche zur eigenen Seite durchzuführen.
4. Bei der künftigen Content- und Kampagnen-Planung berücksichtigen, ob es gilt Fans und/oder Aktivität zu generieren.
Alles in allem wird es durch diese Neuerung noch wichtiger in Interaktion mit den eigenen Fans zu treten.
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