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February 25 2014

December 09 2013

Empfehlungsmarketing – lies mal ein Buch!

Seit Montag, den 2.12.2013, steht mein neues Buch “Empfehlungsmarketing im Social Web” in den Bücherregalen. Ich möchte hier die Gelegenheit nutzen, um ein paar Insights zum Entstehungsprozess zu verraten und natürlich vom Inhalt des Buches zu erzählen.

Empfehlungsmarketing

Nach dem Erfolg meines ersten Buches “Follow me!” und der Veröffentlichung der Zweitauflage im April 2012, stand ein weiteres Buch nicht unbedingt weit oben auf meiner Agenda. Doch nach Gesprächen mit BranchenkollegInnen und Ideenaustausch über mögliche Buchtitel mit dem Verlag konnte ich es einfach nicht lassen. Es gab mehrere Themen, die mich letztes Jahr beschäftigten: Gamification, Storytelling und Social Commerce (Waaas? Nicht Content Marketing? Nein, dazu später mehr). Da ich mich selbst nicht entscheiden konnte, worüber ich denn nun schreiben soll, fragte ich schließlich die Fans auf Facebook. Und tata! Es kam Social Commerce heraus. Das Thema war dankbar, weil es Platz ließ, um weitere Themen unterzubringen. Mit Jan Sudhoff hatte ich zudem einen Co-Autoren gefunden, der wichtiges Know-how in Sachen Kundenbeziehungsmanagement beisteuern konnte.

Kunden vertrauen Kunden – ist nun mal so!

Im November 2012 fing ich an, an dem Buch zu schreiben. Heute, ein Jahr später, steht es schließlich in den Regalen. Grundsätzlich muss ich erwähnen, dass ich das Buch sehr lange auf den Titel “Trust me” geschrieben habe, der Verlag sich am Ende aber entschied, den Titel zu ändern. Tatsächlich ist es so, dass der Verlag an dieser Stelle die Entscheidungshoheit besitzt. Daher meine Empfehlung an alle, die planen, ein Buch zu schreiben, klärt das vorher mit dem Verlag ab. Ganz ehrlich, mir hätte Trust me wesentlich besser gefallen. Das hat mehrere Gründe: Zum einen hätte der Titel “Trust me!” an “Follow me!” angeknüpft. Es wäre ein einprägsamer und unverwechselbarer Titel gewesen und er hätte auch einen Hinweis auf den Inhalt des Buches gegeben. Denn das Vertrauen der Kunden bildet die Basis für nahezu alle Maßnahmen, die in dem Buch beschrieben sind. Händler erfahren, dass Kunden ihren Freunden und Bekannten mehr Vertrauen als Verkäufern und das Empfehlungen aus dem Freundeskreis genau deshalb eine so große Sogwirkung haben. Und genau davon leiten wir die entsprechenden Strategien und Maßnahmen ab, die Händler ergreifen können, um Empfehlungsmarketing gewinnbringend für sich zu nutzen.

Die neue Konsumentenreise

Damit verbunden ist auch der thematische Aufhänger des Buches: Die neue Konsumentenreise (Customer Journey). Wie schon im Video angekündigt, haben wir uns angeschaut, wie Kunden heute zu ihren Produkten kommen, welche Schritte sie bei der Produktrecherche unternehmen, was mobile Endgeräte und Social Media zur Entscheidungsfindung beitragen. Das bedeutet, dass Händler in Bewertungen und Empfehlungen investieren müssen, die Instrumente des Digitalen Marketing bedienen können und auch auf mobilen Endgeräten ihre Produkte und Services anbieten müssen. Diese drei Displinen werden nach der Einführung inKapitel 1, “Der Handel im Wandel”, in den Kapiteln 2, “Social Commerce”, Kapitel 3, “Nutzen Sie Digitales Marketing” und Kapitel 4, “Mobile Commerce” entsprechend beschrieben. Kapitel 5, “Die Prinzipien des Handel” geht den Einflussfaktoren bei Kaufentscheidungen nach und erklärt, wie Händler sie ausnutzen können. Kapitel 6, “Strategien für erfolgreichen Handel” beschreibt sechs Strategien, die Händler konkret ergreifen können, um Kunden zu binden und Kunden zu gewinnen. Dabei stehen vor allem Bewertungen und Empfehlungen im Fokus unserer Ausführungen, aber auch Belohnungen und Content Marketing, um Kunden noch stärker zu involvieren und daraus Empfehlungen zu generieren. Kapitel 7, “Wichtige Tools für Onlinehändler und stationäre Händler” gibt wie der Name schon nützliche Tools zur Umsetzung an die Hand.

Empfehlungsmarketing für KMU

Mir ist es besonders wichtig, zu betonen, dass dieses Buch für kleinere und mittlere Unternehmen (Onlinehandel und stationärer Handel) geschrieben ist, die mehr über die Kundengewinnung durch digitale Medien, Social Media und mobile Endgeräte erfahren möchten. Zwar erfahren auch Multichannelhändler wichtige Informationen, insbesondere wie Content Marketing & Storytelling, Gamification-Ansätze und SocialCRM zur Kundenbindung und Kundengewinnung beiträgt, jedoch werden KMU das meiste aus diesem Buch mitnehmen und in die Tat umsetzen können.

Zuletzt möchte ich mich insbesondere bei der Agentur virtual identity bedanken, die mich bei der Fertigstellung des Buches nicht nur mit einem tollen Büro in Berlin Kreuzberg, sondern vor allem mental unterstützt hat. Vielen Dank dafür!

Leseprobe: Eine Leseprobe zum Buch gibt es hier.

Bestellen: Empfehlungsmarketing im Social Web könnt ihr direkt beim Verlag Galileo Press oder bei Amazon oder ihr kauft es direkt bei eurem Buchhändler um die Ecke.

Updates: Fan werden könnt ihr hier.

 

Zum Schluss möchte ich diesen Beitrag mit den Worten unseres Lektors Stephan Mattescheck beenden:

Liebe Leserin, lieber Leser,

unsere Autoren nehmen Sie mit auf Konsumentenreise! Denn wenn Sie verstehen, wie sich das Kaufverhalten ändert und warum Kunden immer mehr “Gestalter” von Kauf- und Entscheidungsprozessen werden statt nur zu konsumieren, dann werden Sie auch die richtigen Maßnahmen ergreifen, um Ihr Geschäft den neuen Anforderungen anzupassen.

Lassen Sie sich von unseren Experten für Empfehlungsmarketing und Social Commerce begleiten! Anne Grabs, Social-Media-Expertin der ersten Stunde, und Jan Sudhoff, spezialisiert auf Vertrieb und Kundenbindung, zeigen Ihnen, wie man sowohl als stationärer als auch als Online-Händler von den neuen Kunden und Möglichkeiten profitieren kann.

Sie müssen kein Social-Media-Experte sein, um dieses Buchzu verstehen. Sie sollten aber bereit sein, das Internet als Freund zu nutzen und nicht als Konkurrent zu verteufeln.

Bereit dazu? Dann verspreche ich Ihnen, dass Sie dieses Buch mit “Gewinn” lesen werden!

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und freue mich über Bewertungen, Empfehlungen und euer Feedback – hier, auf euren Blogs, als Amazon-Bewertung oder einfach nur per E-Mail!

 

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December 05 2013

November 27 2013

Wettbewerbsrecht: Wenn der Arbeitgeber haftet.

Wer trotz unseres letzten Beitrags zu Urheberrecht, Markenrecht etc. noch immer glaubt, dass Social Media rechtsfreie Räume sind, aufgepasst, bitte die virtuellen Ohren spitzen und aufmerksam weiterlesen – denn das ist falsch.

„Auch im Internet hat sich Werbung an den einschlägigen Gesetzen zu orientieren.“ (Quelle)

Klar. Aber nicht nur Urheberrechte & Markenrechte müssen gewahrt werden, Werbung muss generell auch noch lauter sein. Wie jetzt, lauter, leiser, Volume? Nein, lauter vs. unlauter. Lauteres Verhalten wird definiert, als ein Verhalten, das nicht gegen die guten Sitten verstößt.

Was das heißt und worauf Unternehmen und Mitarbeiter bei der (nicht-)Einhaltung gleichermaßen zu achten haben, lest ihr hier:

Unlauterer Wettbewerb

Hier eine Übersicht strafbarer, weil unlauterer Wettbewerbsmethoden, die auch für Social Media gültig sind:

- aggressive Verkaufsmethoden
- Bestechung
- Irreführung & Nachahmung
- Verwendung missbräuchlicher Geschäftsbedingungen (AGB)
- Lockvogelangebote
- Laienwerbung wie z.B. Schneeball- oder Pyramidensystem
- Verschleierung
- Etc.

Dass Bestechung, Nachahmung, falsche Geschäftsbedingungen etc. unlautere Wettbewerbs-Maßnahmen sind, sollte ja eigentlich selbstredend sein. Gehen wir also näher auf den Punkt „Verschleierung“ ein, und was er genau bedeutet – für Mitarbeiter und Unternehmer:

Werbung oder Information

Wenn sich die eigenen Mitarbeiter so sehr mit dem Unternehmen identifizieren, dass sie sich als Markenbotschafter verstehen, ist das für den Chef eigentlich ein Traum. Es kann schnell aber leider auch schnell zum Alptraum werden, wenn sich ein Mitarbeiter (online) nicht an ein paar grundsätzliche Spielregeln des Wettbewerbsrechts hält:

Da verschleierte Werbung unter anderem verboten ist, und auch die Anwerbung von Kunden durch unerwünschtes Ansprechen, da beide gegen die Informationspflicht bzw. Kennzeichnungspflicht von kommerzieller Kommunikation (darunter fallen auch Preisausschreiben, Gewinnspiele und Kampagnen) verstoßen, kann auch ein privater Post eines Mitarbeiters eine kleine Lawine für den Arbeitgeber lostreten:

Ein (gutgemeinter) Post eines übereifrigen, motivierten Mitarbeiters zu Leistungen, Services oder Gewinnspielen des Arbeitgebers, verstößt unter Umständen als Schleichwerbung gegen die Informationspflicht., also die Kennzeichung und Trennung von Werbung. Als Konsequenz kann der Mitbewerber wegen Verstoß gegen das UWG abgemahnt werden. (Quelle)

Aber Halt: wer ist der Mitbewerber? Richtig, das Unternehmen! Nicht der Mitarbeiter.

Wenn das Unternehmen haftet

„Natürlich kann der Arbeitgeber nicht für alle Handlungen seiner Mitarbeiter zur Verantwortung gezogen werden.“

Korrekt. Aber: ein Arbeitgeber kann sehr wohl zur Verantwortung gezogen werden, wenn das Unternehmen von der Handlung, konkret der verschleierten Werbung des Arbeitnehmers, profitiert, das Unternehmen die Möglichkeit gehabt hätte, die Handlung zu verhindern, und es sich nicht ausschließlich um eine private Tätigkeit des Mitarbeiters handelt, er beispielsweise bei privaten Post zu dem Firmen-Gewinnspiel seine Diensthandynummer angibt.

Fazit

Mit einem im Unternehmen etablierten Social Media Governance Konzept, also einer entsprechenden Mitarbeiter-Schulung in Sachen Social Media und entsprechende Richtlinien, wäre so ein Malheur (vermutlich) nicht passiert. Grundsätzlich gilt es, Inhalt und Werbung in der Praxis zu trennen, bzw. eindeutig als Werbung oder bezahlten Inhalt zu kennzeichnen. Bei vi knallgrau konnten wir bereits vielfach solche Governance Konzepte und damit verbundene Guidelines für Unternehmen umsetzen. Wer sich bewusst gegen solch eine Schulung und die Hand-in-Hand gehenden Richtlinien entscheidet bzw. entschieden hat, für den haben wir einen guten Rat: im Zweifel empfiehlt es sich, einfach lieber auf den Post zu verzichten ;)

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November 21 2013

October 30 2013

Apps für (Social Media) Manager, und die, die es vielleicht werden möchten:

Egal ob iPhone, Android & Co. (oder eventuell sogar noch BlackBerry?) – ein Smartphone kann den (Arbeits-)Alltag jedenfalls doch um einiges erleichtern. Also haben wir euch eine kleine, feine Liste trendiger Apps zusammengestellt, die Spaß und Effizienz versprechen und das im beruflichen Umfeld aber auch im privaten Raum der Digital Branche und ihrer affinen.

Here goes:

Ideaflight
Ideal für Zettelwirtschaftsverweigerer: mit Ideaflight lassen sich Präsentationen auf iPads teilen und kontrollieren. Für grüne Unternehmen und Touchscreen Fans.

Ideaflight am iPad

HootSuite / SocialOomph / TweetDeck / Facebook Pages Manager
Ein Social Media Manager braucht ein Social Dashboard. Oder mehrere. Egal welches man schlussendlich verwendet, der Grundgedanke dahinter zählt, und zwar, dass man bequem Posts timen, bearbeiten und verwalten kann und das von möglichst allen Plattformen und Netzwerken gleichzeitig in einem Schritt. Facebook, Google+, Twitter, LinkedIn, etc. am besten alle gleichzeitig, wie zum Beispiel bei HootSuite oder SocialOomph möglich. Wer sich lieber auf eine Community beschränkt, Twitter zum Beispiel, ist bei TweetDeck richtig, die hilft Twitter übersichtlich und on the go to verwalten. Speziell für Facebook ist der Facebook Pages Manager zu empfehlen. Mit solchen kleinen Helferlein verpasst man nie eine Nachricht oder einen Kommentar und ist in seinem Alltag auch noch flexibler. Plus!

Skitch
Nützlich und repräsentativ, lässt Skitch, das zu Evernote gehört, Fotos, Karten und Sceenshots bearbeiten, Labels erstellen oder kommentieren. Definitiv auch eine kleine Spielerei, die bestimmt nicht nur im Büro Anwendung finden wird..

Skitch in Aktion

Doodly Doo
Wer genug von Smileys, Stickern und Text Chats hat – der verschickt einen Doodle, eine Kritzelei. Als Hintergrund kann ein Foto dienen, ein Screenshot, ein selbstgekritzelter Doodle oder eine (Land-)Karte. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und Doodly Doos können an alle Kontakte, versendet werden, egal ob der Empfänger ebenfalls die App nutzt oder nicht. Wer (noch) kein Doodly Fan ist, empfängt die Nachricht als SMS, oder wahlweise auch als Whatsapp Nachricht. Doodlies können auch an die Facebook Wall geposted werden, oder auf Twitter oder Pinterest auftauchen. Let’s doodly doo!

Doodle Messages

Die Doodly Doo App – Spielerei für Groß & Klein

Fontself & Notegraphy
Individualisten aufgepasst, hier gibt’s kreative Fonts für euer iPhone oder Androide von Fontself und Notegraphy. Das Leben ist bunt, warum nicht auch sure SMS, Emails und Texte?

Individuelle Schriftarten und Typos auf dem Smartphone

Individuelle Schriftarten und Typos auf dem Smartphone

OmniFocus
Als digitaler Projektmanager hält OmniFocus, was es verspricht: nämlich, dass man seinen Fokus und das Auge immer und überall zugleich hat. Projekte lassen sich anlegen, To Do Listen schreiben, Deadlines festsetzen, und alles farblich kennzeichnen oder nachverfolgen. Damit man immer weiß was wann wie wo fertig sein muss. Der perfekte Durchblick, rund um die Uhr, auf einen (Display-)Blick, designed für iOs 7.

Evernote
Evernotes Slogan, „Ihr virtuelles Gedächtnis“ spricht Bände: jedes Erlebnis kann festgehalten werden, Dokumente abgespeichert, Fotos gemacht, Audio Dateien aufgenommen, Projekte entworfen werden.. Und dann wird alles gespeichert und auf alle Geräte synchronisiert, auch mobile Devices. Kein unnötiger Papierkram, keine To Do Listen mehr.. So bringt man ruck zuck Ordnung in sein Leben.

Talkboard
Eine Mischung aus Ideaflight und Doodly Doo, lässt Talkboard Doodles auf iPads teilen. So kann man zusammen brainstormen, doodlen oder sich einfach lustige Sketches und Nachrichten zukommen lassen. Büro und Freizeittauglich und noch dazu gratis.

Talkboard - zusammen doodlen, in Echtzeit

Talkboard – zusammen doodlen, in Echtzeit

Baristame
Und wer viel Kaffee und Espresso braucht, um durch seinen Social Media Tag zu kommen, der ist bei Baristame vielleicht richtig. Infografiken zu Kaffee vs. Milchgehalt, Kaffeequiz und eine Übersicht über das breite und oft verwirrende Kaffeeangebot. Für den Büro und Freizeit Gebrauch als Spielerei oder zur Weiterbildung. Gratis und empfehlenswert.

Hilft dem müdesten (Social Media) Manager wach zu bleiben. Versprochen.

October 21 2013

Bald schon zwitschert es von den Börsendächern…

Ui, da hat sich wohl jemand verplappert. Das streng geheime Datum des wohl wichtigsten Börsenganges des Internetkonzerns Twitter wird voraussichtlich der 15. November 2013 werden.  Herausgefunden haben dies Mitarbeiter des Finanzforschungsunternehmens PrivCo in einer öffentlichen Mitteilung an die US-amerikanische Börsenaufsicht SEC. Mittlerweile hat auch Twitter selbst das Datum bestätigt, natürlich über das eigene soziale Netzwerk, das versteht sich von selbst.  Mit viel Spannung wird der Börsengang erwartet, wird die Microblogging-Plattform ja nach wie vor stark gehypt und auf einen zweistelligen Milliardenbetrag geschätzt – also ein Vielfaches des Umsatzes. Interessant bleibt vor allem die Frage, ob es Twitter nach dem Börseneintritt genauso ergehen wird wie Facebook oder Groupon, die in der Folgezeit einen deutlichen Abstieg verzeichneten. Gegenwärtig ist jedoch zu beobachten, dass sich die Facebook Aktie erholt hat und es auf der Börse wieder bergauf geht. Twitter darf also hoffen.

Twitter

Welche Veränderungen wird dieser Schritt mit sich bringen?

Die Schere zwischen den Anwendern in den USA und allen Nicht-US Anwendern wird laut Schätzungen noch größer werden. Der Werbewert einer Timeline eines US-Users liegt momentan bei 2,17 Dollar, bei allen anderen pendelt der Wert momentan bei 30 Cent.  Fraglich bleibt auch, ob die Microblogging-Plattform auch nach dem Börsengang weiterhin so zurückhaltend bleiben wird hinsichtlich der Werbeeinblendungen. Etwaige Entwicklungen könnten natürlich für Unternehmen, die ihren digitalen Fußabdruck vertiefen wollen, von großem Interesse sein. Twitter arbeitet ebenso unter Hochdruck daran, den Stellenwert ihres Microblogging-Kanals im Alltag der User zu vergrößern und ebenso unverzichtbar zu werden, wie Facebook dies bereits bei einer breiten Zielgruppe geschafft hat.

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Goodies & Co. kurz vor dem Börsengang

Der Börsengang steht vor der Türe und prompt überrascht der Microblogging-Kanal mit neuen Goodies: Ein virtueller Papagei, in Form eines neuen Accounts von Twitter selbst (@eventparrot) verschickt tagesaktuelle Nachrichten, direkt in ihr Postfach. Das klingt nicht sonderlich aufregend, betrachtet man jedoch die Tatsache, dass in der Fülle der Tweets schnell mal eine Nachricht in der Timeline untergehen kann, wirkt dieses Service dann doch wieder neu und frech. Nicht sensationell, aber immerhin mal etwas Anderes. Eine weitere Veränderung erfolgte ebenso am Beginn letzter Woche: Seit diesem Zeitpunkt ist es möglich, dass Unternehmen ihre Werbungen direkt auf Twitter planen und veröffentlichen können, ohne dafür ein Social Media Management Tool wie Hootsuite oder SocialFlow zu benötigen. Die Möglichkeit, Werbe-Tweets bis zu einem Jahr im Voraus zu timen  erscheint ebenso praktisch für den Nutzen als auch klug von Twitter, da es dem Nutzer viel Aufwand erspart und die Hemmschwelle sinkt.

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Twitter & Österreich – Ein zwiespältiges Verhältnis

Twitter ist nach wie vor ein sehr amerikanisches Phänomen – in Österreich wird der Microblogging Kanal immer noch stiefmütterlich behandelt.  Jedoch konnte man vor allem in den letzten Wochen und Monaten des Wahlkampfs interessante Trends beobachten, die sich stark am amerikanischen Polit-Vorbild orientierten. Und zwar auf Twitter und Facebook. Warum Twitter an erster Stelle genannt wird? Obwohl Twitter im internationalen Vergleich in Österreich nach wie vor ignoriert wird, wie eine Studie von Social Media Radar herausgefunden hat, konnte der Microblogging-Kanal trotzdem diesen Wahlkampf dominieren.

Vor allem die letzten Wochen des Wahlkampfes 2013 waren intensiv, anstrengend und stark medial gehypt – sowohl für die Kandidaten als auch für uns Interessierte. Was aber doch neu war: Die starke Ausbreitung in den sozialen Netzwerken. Im Netz wurde um jede einzelne Stimme gekämpft. War Facebook vor allem das Medium für die Zielgruppe 16 bis 25, tobten auf Twitter die wirklich wichtigen Diskussionen.

Eine Studie der Universität Wien hat sich mit den Nutzern Twitters auseinandergesetzt und herausgefunden, dass sich im Kern des Netzwerks vor allem Politiker, Journalisten und Opinion-Leader aus diversen Berufsfelden wiederfinden. Dies zeigt uns vor allem eines: Und zwar, dass wir Twitter als wichtigen Kommunikationskanal in Zukunft nicht unterschätzen dürfen. Egal ob für Polit- oder Unternehmenskommunikation.

Und was wir daraus lernen können:

1. Die sehr spezifische Zielgruppe von Twitter, bestehend aus Journalisten, Bloggern und Meinungsführern bei strategischer Social Media Planung berücksichtigen

2. Keine negativen Themen kommunizieren – Zu viele Parteien haben stark negativ kommuniziert und sind kaum in Dialog getreten – dies hatte stark negative Auswirkungen auf deren online sowie offline Reputation

3. Nicht die Meinungsführerschaft unterschätzen – Massenmedien nehmen Themen von Twitter verstärkt auf und sorgen für zusätzliche Aufmerksamkeit

October 01 2013

Alle Jahre wieder…

Ja ist denn schon wieder Weihnachten? In der Werbebranche: Ja! Und wer jetzt noch nicht mitten in den Vorbereitungen für diverse Online Xmas Specials ist, am besten gleich auf Weihnachten 2014 vertagen, oder ab sofort den höchsten Gang einlegen.

Jedes Jahr dasselbe Spiel

Wir alle kennen das ja nur zu gut. Jedes Jahr aufs Neue scheint man sowohl auf Agentur- als auch auf Kundenseite völlig überrascht darüber, dass Weihnachten schon wieder auf den 24. Dezember fällt. Und jedes Jahr aufs Neue steckt man bis kurz vor dem Fest, das Friede und Ruhe verspricht, in einem Endspurt fest, der, so man die Firmenfeier einigermaßen schadlos übersteht, darin mündet, dass man spätestens am 23. das gesamte Christentum und insbesondere die Geburt des Retters nicht mehr besonders entspannt sieht.

Deshalb hier ein paar Anregungen und Vorschläge von einer mittlerweile bereits 2 Mal Werbeweihnachtsgeschädigten, wie man das Fest aller Feste in der Branche etwas ruhiger und überlegter angehen kann.

1. Der gregorianische Kalender gilt auch im Jahre 2014

Wer dieses Jahr wieder mit der Planung zu spät dran ist und erst im letzten Moment seine Knüller-Social-Media Ideen an den Kunden gebracht hat, der möge doch gleich im Jänner mit einer Bilanz beginnen, und nicht verwendete Mega-Ideen schon sortiert für 2014 speichern. Weihnachten ist Weihnachten ist Weihachten und nachdem wir dieses Fest hier seit vielen Jahre auf dieselbe Weise feiern, wird ein gute Idee von 2013 auch 2014 eine gute Idee bleiben.

2. Happy Holidays

Wer sich nicht aufs Christentum festlegen will und allgemein seinen Usern schöne Feiertage bescheren will, der kann getrost auf den Stichtag 24. Dezember pfeifen. Wie wär’s mal mit einer Datums-Schnittmenge aus Weihnachten, Chanukka und Kwanzaa? Und nachdem besonders User von Social Media gerne auch Agnostiker oder Atheisten sind, warum nicht gleich auf Weihnachtsaktionen verzichten und einfach stattdessen das neue Jahr mit einer spektakulären Aktion feiern? Das Plus: Man gewinnt Zeit bis zum 31. Dezember.

3. Festivus!

Wer jemals die Serie Seinfeld gesehen hat, weiß, dass chronischen Weihnachtsverweigerern nur eine Möglichkeit bleibt: Eine eigene Parallelaktion (copyright Robert Musil). Das könnte im lauten Weihnachtsrauschen auch die einzige Möglichkeit für Social Media Profis bleiben, dem Kunden einen Knaller zu liefern und den vom ewigen Online-Adventkalender Öffnen ermüdeten Usern eine wirkliche Innovation zu bieten. Das Datum bleibt zwar dasselbe, der zeitliche Stress ebenfalls, dafür gibt es keine thematischen Einschränkungen und die Wahrscheinlichkeit sich von der Konkurrenz abzuheben ist gewaltig.

Für alle die beim traditionellen Format bleiben wollen, hier noch eine kleine Auswahl gelungener Xmas Aktionen im Sektor Online/Social Media:

ElfYourself – Der Klassiker aus dem Jahr 2006

Alt aber gut! Hat auch schon brav den Countdown für heuer eingebaut.

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Marks and Spencer – Pass the Parcel Facebook App

Eine simple Idee, die auf dem Weitergeben von Geschenken basiert. Die Mechanik ist einfach, die Zahlen sind beeindruckend.

Merry Astra GTC – Schenken und gewinnen

Eine Idee, die wir für den Kunden Opel umgesetzt haben, basierte ebenfalls auf dem Prinzip des selbstlosen Schenkens. Gewinnen konnte man den damals ganz neuen Astra GTC erst, wenn man von seinen Freunden vorgeschlagen wurde.

The Digital Story of Nativity – Jesu Geburt als Viral Video

Nicht zu schlagen war auch die digitale Weihnachtsgeschichte der Agentur Excentric. Der Clip hat mittlerweile mehr als 12 Millionen Views.

Wer nun noch Inspiration für eine bombastische Agenturweihnachtsfeier sucht: Wenn’s nicht mindestens so rund geht wie bei Bob Dylan, dann könnt ihr Weihnachten gleich vergessen.

September 24 2013

WebAD Silber für Gösser’s Fan-Duell Kampagne

Weil bierige Erfolge gefeiert werden müssen, wie sie fallen…

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Das Gösser-Fan Duell

Gösser ist DAS österreichische Bier & Schifahren DER österreichische Sport. Diese zwei Erfolgsgaranten haben uns dann auch den heißbegehrten Silberpreis bei der WebAD Verleihung 2013 eingebracht. Bei der Ideenfindung für eine Kick-Off Kampagne der Gösser-Facebook Einführung wurde also nicht wirklich lange gefackelt. Das Ziel der Aktion war von Anfang an klar definiert: Das Sponsoring der FIS Ski WM 2013 auf Facebook erfolgreich anzupreisen.

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Die Mechanik

Die App lud die User ein abzustimmen, mit welchem Equipment die Ski-Größen Hans Knauss und Michael Walchhofer bei einem speziell dafür kreierten Rennen am WM-Hang in Schladming an den Start gehen mussten. Durch optimal eingesetzte Open-Graph Actions und Achievements wurden die User immer wieder auf die App zurückgeführt und somit der Aktivierungsfluß erfolgreich beibehalten. Durch den Promi-Faktor der Ski-Legenden und einer großen Portion Gaudi durch 80er Jahre-Outfits wurden die Fans einerseits mit dem Thema Skisport als auch Gösser als Sponsor der Ski-WM unterhalten. Und wir finden: Das ist verdammt gut gelungen. Und da in der Kategorie „Best Social Media Kampagne“ nur zwei Mal silber verliehen wurde und kein Gold, dürfen wir zu Recht stolz sein auf eine der zwei besten Online-Campaigns Österreichs. Prost!

 

Learnings:

  • Promi-Faktor: Hohe Mobilisierung für den jeweiligen Favoriten
  • User Generated-Content: User werden zu Botschaftern und steigern Interaktionsraten enorm
  • Gaudi-Faktor: Zusätzliche Aktivierung durch ungewöhnliche Ski-Equiment Zuweisung
  • Simple Mechanik:  Einfacher Spielmechanismus,  welcher den User leicht zur Eigeninitiative ermuntert

 

Fazit:

  • Erfolgreiche Social-Media Etablierung durch Mix aus Tradition & Spaß
  • Bekannte Gesichte, in Verbindung gebracht mit Gösser und perfekt in Szene gesetzt mit dem traditionsreichsten Sport Österreichs
  • Breite Zielgruppe Ansprache und Aktivierung

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Das Gösser-Fan Duell in Zahlen:

  • 6 Wochen Kampagnen-Laufzeit
  • 34.000 abgegebene Votes
  • 2.500 Teilnehmer und 10.000 eingeladene Freunde
  • 4-fach gesteigertes Fanwachstum im Kampagnenzeitraum

 

July 11 2013

July 04 2013

Dem Fan aus dem Herzen sprechen



Wünschen wir uns nicht alle manchmal, schneller durchs Leben zu kommen? Flotter als andere zu sein, einen Schritt voraus zu sein. Wie schön wäre es, diesen Vorsprung auf Knopfdruck zu bekommen?

Die-hard Opel Fans haben einen großen Traum: OPC. Das Opel Performance Center ist für die schnellsten und stärksten Opels verantwortlich, baut Corsa/Astra/Insignia zu Pulsbeschluenigern um.

Dieses Gefühl bringen wir kurz und knapp auf den Punkt - und sprechen dabei dem Fan aus der Seele: Mit Opel endlich wieder vorne mit dabei zu sein!

May 24 2013

May 03 2013

April 29 2013

Pinterest als Autokonfigurator



Auf Pinterest stellen User ihre Lieblingsdesignstücke in ihren Lieblingsfarben zusammen. In einem Autokonfigurator stellen User ihre Lieblingsautos in ihren Lieblingsfarben zusammen.

Perfect match? Auf jeden Fall für den neuen Opel ADAM, der vor allem durch seine Individualisierbarkeit besticht. Und jetzt kann mit diesen vielen Möglichkeiten auf Pinterest die Vorstufe zur Konfiguration erlebt werden.

Jan Firsching von Futurebiz.de findet es "eine nette Idee, mit der es Opel gelingt, den Adam spielerisch an seine Kunden heranzuführen." und für Fabian Meßner von Autophorie.de ist es ein "netter Spaß für zwischendurch". Finden wir auch!

Prosten statt poken



Durchs Anprosten neue Facebook Freunde gewinnen – geht so einfach: Im Bierbecher ist ein Chip versteckt, der mit der Facebook App am Handy kommuniziert. Beim Anstoßen der Becher werden die beiden Anstoßenden befreundet. Anstößig? Nein, aber manche haben Respekt vor dem was das für die Privatsphäre bedeutet – nicht zuletzt hat Facebook ja damit Schlagzeilen gemacht, dass Einzelpersonen wegen trunkener Statusmeldungen ihren Job verloren haben. Jetzt hätten sie immerhin ein paar mehr Freunde gemacht :-)

March 22 2013

Facebook Fan enthüllt Opel-Weltpremiere in Genf



Doppelte Premiere am Genfer Autosalon: Eine der 1,4 Millionen Facebook Fans von Opel durfte bei der Weltpremiere des neuen Cabrios "Cascada" vor Journalisten aus aller Welt das Tuch vom Fahrzeug ziehen.

Aber auch Fans die nicht vor Ort waren, können Weltpremiere spielen: Auf dem Cascada-Tab auf Facebook können sie für ihre Freunde den Zeremonienmeister spielen und ihnen ein exklusiv produziertes Enthüllungsvideo mit den Designern des Fahrzeugs präsentieren:



Tada!

March 12 2013

March 01 2013

February 12 2013

January 31 2013

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